Mosaik-Verein zur Förderung der Erziehung, Bildung und des inter
Liebe Leserinnen, liebe Leser
Wie an jedem Freitag möchte ich Euch heute wieder eine Webseite vorstellen. Diese Webseite ist von einem und über einen jungen Verein, der sich der Erziehung und Bildung gewidmet hat. Erst vor kurzem hat sich der Vorstand entschieden den Vereinsnamen umzuändern, der wie folgt lautet: "Mosaik-Verein zur Förderung der Erziehung, Bildung und des interkulturellen Dialogs". Da ich selbst im Verein aktiv bin, möchte ich Euch etwas genauer über die Vereinsarbeit schildern.
Wann und wo wurde der Verein gegründet?
Der Verein wurde vor ca.drei Jahren unter dem Namen "Die Honigbienen" e.V. in Hanau gegründet und ins Vereinsregister eingetragen. Etwa ein halbes Jahr später erhielt der Verein die Gemeinnützigkeit.
Wer hat den Verein gegründet?
Gegründet wurde der Verein von Eltern, Pädagoginnen, Erzieherinnen und einer Ärztin. Die Vereinsgründerinnen kamen damals zum ersten Mal mit dem Ziel der Gründung einer Familientagesstätte zusammen.
Was sind die Motive der Vereinsgründerinnen?
Der ausschlaggebende Grund für die Gründung des Vereins ist und war der Wunsch nach einer stärkeren Mitbestimmung der Erziehung und Bildung von Kindern und Jugendlichen im institutionellen Rahmen. Die Akteurinnen haben selbst überwiegend einen unterschiedlichen sprachlichen und kulturellen Hintergrund. Diese multikulturelle Gruppenzusammensetzung, welche das Spiegelbild der Gesellschaft darstellt, betrachten die Akteurinnen als eine Bereicherung für ihre Arbeit. Neben ihrer pädagogischen Fachkompetenz und der Qualifikation, die sie für diese Arbeit auszeichnet, sind sie vor allem auf die Bedürfnisse und Interessen der Kinder und Jugendlichen aus verschiedenen Kulturkreisen sensibilisiert, was eine optimale Voraussetzung für den interkulturellen Ansatz bzw. die interkulturelle Pädagogik bietet.
Was genau versteht man unter dem Begriff "interkulturelle Pädagogik"?
Die interkulturelle Pädagogik zielt auf die Förderung des gemeinsamen friedlichen Lebens von Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen ab. Der Kontakt zu Menschen aus anderen Kulturkreisen führt unvermeidlich zu einem Lernprozess bei dem Einzelnen, worin sie Differenzen aber auch Gemeinsamkeiten feststellen. Im Rahmen der interkulturellen Pädagogik soll dieser Lernprozess durch didaktische Ansätze aufgegriffen bzw. zum Gegenstand pädagogisch wertvoller Reflexion gemacht werden zwecks einer Bewußtseinswerdung der kulturellen Vielfalt in unserer Gesellschaft. Dem interkulturellen pädagogischen Modell zufolge bestehen alle Kulturen gleichberechtigt nebeneiander und der Lernprozess findet auf allen Seiten statt. Daher sollen sich Kinder und ihre Familien aller „Herren-Welt-Länder“ in der zu gründenden Erziehungseinrichtung akzeptiert und als Teil der Familientagesstätte fühlen. Die pädagogische Arbeit zielt darauf ab, die Berührungsängste zwischen den „Kulturen“ zu überwinden und eine Durchmischung der Mehrheits- und Minderheitsangehörigen zu erreichen, auf einer Basis des gleichberechtigten Miteinander- und des Voneinander-Lernens auf gleicher Augenhöhe. Auf diesem Wege können zu früher Kindheit die Weichen gestellt werden, einerseits für einen richtigen Start ins soziale Leben, andererseits, im Zusammenhang mit der Integrationsfrage, für ein friedliches Zusammenleben in unserer Gesellschaft. Daher ist die angemessene Umsetzung von qualitativ guten Integrationskonzepten eine dringend erforderliche Aufgabe der Beteiligten - eine Herausforderung, der sich die InteressentInnen und FörderInnen des Vereins gewachsen fühlen und sich stellen wollen. Auf diesem Hintergrund gründet die Idee einer interkulturellen und alternativen Familiengruppe, die auf die Besonderheiten der Herkunftsländer und kulturellen Unterschiede eingehen kann. Dies soll in der Einrichtung durch verschiedene Angebote für Kinder, Jugendliche und ihre Familien erzielt werden.
Was werden die Angebote der Einrichtung sein?
Unserer pädagogischen Konzeption zufolge soll die Integration der Kinder und Jugendlichen in unsere Gesellschaft gefördert und unterstützt werden, was die Sprachförderung der Kinder und Jugendlichen voraussetzt. Im Alltag der Familientagesstätte soll daher die deutsche Sprache als auch die Muttersprache bzw. die erste erlernte Sprache des Kindes berücksichtigt werden. Wichtig sind vor allem, daß pädagogisch wertvolle und innovative Sprachförderkonzepte zum Einsatz kommen. Neben ihrer pädagogischen Fachkompetenz soll sich das Personal der Familientagesstätte durch die Schlüsselqualifikation Sprachkompetenz, d.h. Deutsch- und Fremdsprachenkenntnisse, auszeichnen. Darunter fällt auch die englische Sprache, die in vielen Institutionen und Arbeitsfelder schon nicht mehr als Fremdsprache gilt.
Besonderheiten der Einrichtung im Überblick:
-Bilinguale Erziehung und Sozialisation
-"Englisch im Kindergarten"
-lange Öffnungszeiten von 7-18 Uhr; u.U. Samstag vormittag
-interkulturelle Projekte
-"Naturprojekte"
-Friedenserziehung als Teil der Integrationsarbeit
Was ist der aktuelle Standpunkt der Vereinsarbeit?
Der neue Vorstand wurde kürzlich gewält. Zusammen mit den Vereinsmitgliedern wurde der Vereinsnamen umgeändert. Der neue Vereinsname lautet nunmehr: "Mosaik-Verein zur Föderung der Erziehung, Bildung und des interkulturellen Dialogs" e.V.
Außerdem besteht jetzt die Möglichkeit eine Räumlichkeit im Stadteil Lamboy/Hanau anzumieten. Es werden jedoch dringend Gelder für das Umbauen, die Inneneinrichtung und Betriebskosten benötigt. Der Verein ist gemeinnützig, d.h. Spenden können von der Steuer abgesetzt werden.
Nähere Informationen finden Sie auf der folgenden Seite:
www.interkultureller-kindergarten.de
Bei Fragen können Sie sich vertrauensvoll an mich wenden.In diesem Sinne verbleibe ich mit freundlichen Grüßen und würde mich freuen Sie als Förderer unseres Vereins begrüßen zu dürfen.
Wie an jedem Freitag möchte ich Euch heute wieder eine Webseite vorstellen. Diese Webseite ist von einem und über einen jungen Verein, der sich der Erziehung und Bildung gewidmet hat. Erst vor kurzem hat sich der Vorstand entschieden den Vereinsnamen umzuändern, der wie folgt lautet: "Mosaik-Verein zur Förderung der Erziehung, Bildung und des interkulturellen Dialogs". Da ich selbst im Verein aktiv bin, möchte ich Euch etwas genauer über die Vereinsarbeit schildern.
Wann und wo wurde der Verein gegründet?
Wer hat den Verein gegründet?
Gegründet wurde der Verein von Eltern, Pädagoginnen, Erzieherinnen und einer Ärztin. Die Vereinsgründerinnen kamen damals zum ersten Mal mit dem Ziel der Gründung einer Familientagesstätte zusammen.
Was sind die Motive der Vereinsgründerinnen?
Der ausschlaggebende Grund für die Gründung des Vereins ist und war der Wunsch nach einer stärkeren Mitbestimmung der Erziehung und Bildung von Kindern und Jugendlichen im institutionellen Rahmen. Die Akteurinnen haben selbst überwiegend einen unterschiedlichen sprachlichen und kulturellen Hintergrund. Diese multikulturelle Gruppenzusammensetzung, welche das Spiegelbild der Gesellschaft darstellt, betrachten die Akteurinnen als eine Bereicherung für ihre Arbeit. Neben ihrer pädagogischen Fachkompetenz und der Qualifikation, die sie für diese Arbeit auszeichnet, sind sie vor allem auf die Bedürfnisse und Interessen der Kinder und Jugendlichen aus verschiedenen Kulturkreisen sensibilisiert, was eine optimale Voraussetzung für den interkulturellen Ansatz bzw. die interkulturelle Pädagogik bietet.
Was genau versteht man unter dem Begriff "interkulturelle Pädagogik"?
Die interkulturelle Pädagogik zielt auf die Förderung des gemeinsamen friedlichen Lebens von Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen ab. Der Kontakt zu Menschen aus anderen Kulturkreisen führt unvermeidlich zu einem Lernprozess bei dem Einzelnen, worin sie Differenzen aber auch Gemeinsamkeiten feststellen. Im Rahmen der interkulturellen Pädagogik soll dieser Lernprozess durch didaktische Ansätze aufgegriffen bzw. zum Gegenstand pädagogisch wertvoller Reflexion gemacht werden zwecks einer Bewußtseinswerdung der kulturellen Vielfalt in unserer Gesellschaft. Dem interkulturellen pädagogischen Modell zufolge bestehen alle Kulturen gleichberechtigt nebeneiander und der Lernprozess findet auf allen Seiten statt. Daher sollen sich Kinder und ihre Familien aller „Herren-Welt-Länder“ in der zu gründenden Erziehungseinrichtung akzeptiert und als Teil der Familientagesstätte fühlen. Die pädagogische Arbeit zielt darauf ab, die Berührungsängste zwischen den „Kulturen“ zu überwinden und eine Durchmischung der Mehrheits- und Minderheitsangehörigen zu erreichen, auf einer Basis des gleichberechtigten Miteinander- und des Voneinander-Lernens auf gleicher Augenhöhe. Auf diesem Wege können zu früher Kindheit die Weichen gestellt werden, einerseits für einen richtigen Start ins soziale Leben, andererseits, im Zusammenhang mit der Integrationsfrage, für ein friedliches Zusammenleben in unserer Gesellschaft. Daher ist die angemessene Umsetzung von qualitativ guten Integrationskonzepten eine dringend erforderliche Aufgabe der Beteiligten - eine Herausforderung, der sich die InteressentInnen und FörderInnen des Vereins gewachsen fühlen und sich stellen wollen. Auf diesem Hintergrund gründet die Idee einer interkulturellen und alternativen Familiengruppe, die auf die Besonderheiten der Herkunftsländer und kulturellen Unterschiede eingehen kann. Dies soll in der Einrichtung durch verschiedene Angebote für Kinder, Jugendliche und ihre Familien erzielt werden.
Was werden die Angebote der Einrichtung sein?
Unserer pädagogischen Konzeption zufolge soll die Integration der Kinder und Jugendlichen in unsere Gesellschaft gefördert und unterstützt werden, was die Sprachförderung der Kinder und Jugendlichen voraussetzt. Im Alltag der Familientagesstätte soll daher die deutsche Sprache als auch die Muttersprache bzw. die erste erlernte Sprache des Kindes berücksichtigt werden. Wichtig sind vor allem, daß pädagogisch wertvolle und innovative Sprachförderkonzepte zum Einsatz kommen. Neben ihrer pädagogischen Fachkompetenz soll sich das Personal der Familientagesstätte durch die Schlüsselqualifikation Sprachkompetenz, d.h. Deutsch- und Fremdsprachenkenntnisse, auszeichnen. Darunter fällt auch die englische Sprache, die in vielen Institutionen und Arbeitsfelder schon nicht mehr als Fremdsprache gilt.
Besonderheiten der Einrichtung im Überblick:
-Bilinguale Erziehung und Sozialisation
-"Englisch im Kindergarten"
-lange Öffnungszeiten von 7-18 Uhr; u.U. Samstag vormittag
-interkulturelle Projekte
-"Naturprojekte"
-Friedenserziehung als Teil der Integrationsarbeit
Was ist der aktuelle Standpunkt der Vereinsarbeit?
Der neue Vorstand wurde kürzlich gewält. Zusammen mit den Vereinsmitgliedern wurde der Vereinsnamen umgeändert. Der neue Vereinsname lautet nunmehr: "Mosaik-Verein zur Föderung der Erziehung, Bildung und des interkulturellen Dialogs" e.V.
Außerdem besteht jetzt die Möglichkeit eine Räumlichkeit im Stadteil Lamboy/Hanau anzumieten. Es werden jedoch dringend Gelder für das Umbauen, die Inneneinrichtung und Betriebskosten benötigt. Der Verein ist gemeinnützig, d.h. Spenden können von der Steuer abgesetzt werden.
Nähere Informationen finden Sie auf der folgenden Seite:
www.interkultureller-kindergarten.de
Bei Fragen können Sie sich vertrauensvoll an mich wenden.In diesem Sinne verbleibe ich mit freundlichen Grüßen und würde mich freuen Sie als Förderer unseres Vereins begrüßen zu dürfen.
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